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(PSD) Man muss kein Frischluft-Fanatiker sein, um eine gut durchlüftete Wohnung zu schätzen. In immer besser gedämmten Häusern kann das Dauerlüften allerdings problematisch werden. Einerseits ist regelmäßiges Lüften unerlässlich, damit Feuchtigkeit entweichen kann und sich kein Schimmel bildet. Andererseits wird zumindest in der Heizperiode die Dämmung entwertet, weil viel Wärme durch die offenen Fenster verlorengeht. Doch es gibt eine praktische Lösung für diesen potenziellen Konflikt: Automatische Lüftungsanlagen sorgen dafür, dass auch in gut gedämmten Eigenheimen ein gleichmäßig gutes Klima herrscht. Die Immobilienexperten der PSD Bank Hannover eG und des genossenschaftlichen Verbundpartners Schwäbisch Hall haben die wichtigsten Informationen für energiebewusste Lüfter zusammengestellt. Auf dem Markt sind Abluftanlagen und Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Erstere funktionieren wie ein Kamin mit eingebautem Ventilator. In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit – also Bad und Küche – wird ein Metallkanal installiert, über den verbrauchte Luft nach außen gelangt. Frischluft strömt über Ventile in der Außenwand in Schlaf- und Wohnräume. Lüftungsgitter in den Zimmertüren sorgen dafür, dass die Frischluft ungehindert durch die ganze Wohnung fluten kann. Mit einer Abluftanlage müssen die Bewohner nicht mehr selbst mehrmals am Tag die Fenster öffnen. Den Verlust von Wärme kann sie allerdings nicht verhindern. Einfaches Prinzip, verblüffende Wirkung Mit einer automatischen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung lassen sich nach Berechnungen des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) in einem typischen Eigenheim pro Jahr rund 350 Euro Heizkosten sparen. Gegenrechnen muss man Stromkosten für den Lüfter von etwa 100 Euro jährlich. Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung kosten zwischen 4.000 und 7.000 Euro, Abluftanlagen sind für 1.500 bis 2.000 Euro zu haben. Wer nur einen einzelnen Raum lüften möchte, kann auch auf ein dezentrales Gerät für rund 1.000 Euro zurückgreifen. Benutzer können zentrale Anlagen meist per Zeitschaltuhr nach ihren Vorstellungen einstellen. Es gibt aber auch Geräte, die Feuchtigkeit oder Kohlendioxid-Gehalt der Luft messen und die Lüftung automatisch regeln. Die Filter müssen etwa zweimal im Jahr gewechselt werden, für Allergiker sind auch Pollenfilter erhältlich. Ganz wichtig für den störungsfreien und gesunden Betrieb ist die jährliche Wartung und Reinigung durch einen Fachmann, damit sich keine Keime festsetzen. Bei Neuinstallation und Wartung stellt ein Sanitär-Handwerker für jeden Raum den nötigen Luftstrom ein. Ohne richtige Justierung kann laut IWU feuchte Luft in einzelne Bauteile gedrückt werden und dort Bauschäden verursachen. Übrigens: Weitere Informationen zu den fairen Angeboten der PSD Bank Hannover eG:
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