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Sieben Tipps für Bauherren

(RAK-Celle) Worauf warten Sie noch, verwirklichen Sie doch mit niedrigen Zinsen ihren Traum vom eigenen Heim. Mit derartigen Schlagworten werben Baufirmen, Makler und Kreditinstitute um die Gunst der Kunden. Doch für den einen oder anderen Verbraucher entwickelt sich der Traum von den eigenen vier Wänden zu einem nicht enden wollenden Alptraum. Guter Rat kann - meist dann, wenn man ihn zu spät einholt - teuer werden. Deshalb sollten potentielle Bauherren von Beginn an einige Tipps beachten:

  1. Der richtige Bauplatz
    Schon beim Kauf eines Grundstücks sollten Bauherren sich fragen:
    - Wie ist die Infrastruktur?
    - Wie ist der Boden?
    - Gibt es einen Bebauungsplan?
    - Wie hoch sind konkrete Erschließungskosten?
     
  2. Die Auswahl des Auftragnehmers
    Vor einer Auftragsvergabe sollte der Bauherr sorgfältig recherchieren und sich vom potenziellen Auftragnehmer ausreichend Referenzobjekte zeigen lassen.
     
  3. Art der Bauabwicklung
    Neben der Auswahl des Unternehmers muss sich der Bauherr entscheiden, ob er mit einem Architekten bauen will, mit einem oder mehreren Bauunternehmen oder mit einem Generalunternehmer bzw. Generalübernehmer, der auch die Planungsleistungen übernimmt. Ferner besteht auch die Möglichkeit ein Fertighaus zu erwerben oder ein Haus von einem Bauträger zu kaufen.
     
  4. Richtige Vertragsgestaltung
    Viele Verträge mit Bauträgern und Schlüsselfertig-Anbietern weisen eklatante Mängel auf. Dies beeinträchtigt nicht nur die Vergleichbarkeit von Angeboten, sondern führt aufgrund unvollständiger oder missverständlicher Bau- und Leistungsbeschreibungen häufig zu erheblichen Rechtsstreitigkeiten.
     
  5. Mit Eigenleistung Geld sparen
    Wer sich am Bau zu viel vornimmt, kann sich schnell übernehmen. Zwar können Eigenleistungen die Kosten beim Bau des Eigenheims senken. Mehr als 10 % Ersparnis ist allerdings für Berufstätige nicht realistisch. Bevor man Eigenleistung ins Kalkül zieht, sollte man sich daher gut überlegen, ob man sowohl das fachliche Know-how als auch ausreichend Zeit und Tatkraft einbringen kann.
     
  6. Was kosten Makler, Notar und Grundbuch?
    Wer von einem Bauträger oder Generalunternehmer Haus und Grundstück erwirbt, muss nicht nur den Grundstückspreis und die Baukosten in seine Kalkulation einbeziehen. Auch die Nebenkosten stellen einen nicht unerheblichen Betrag dar. Bis zu 11,5 % der Kaufsumme für das Grundstück müssen noch zum Baupreis dazu gerechnet werden, insbesondere dann, wenn das Grundstück durch einen Makler vermittelt wurde.
     
  7. Wie sich Bauherren absichern sollten
    Baustellen sind gefährlich, nicht nur für spielende Kinder, sondern auch für Nachbarn, Besucher oder den Bauherrn selbst. Wer ein Haus baut, sollte deshalb immer eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen. Liegen die Baukosten bei etwa 100 000 Euro, beläuft sich eine solche Versicherung auf 80 bis 100 Euro pro Jahr. Es empfiehlt sich auch in vielen Fällen eine so genannte Bauleistungsversicherung. Diese deckt Schäden während der Bauphase ab, also beispielsweise mit Graffitis beschmierte Wände, eingeschlagene Scheiben oder zerstörte Türen. Hier muss der Bauherr mit Kosten zwischen 1 und 1,80 Euro pro 1000 Euro Bausumme kalkulieren.

Bei all diesen Schritten sollten Sie sich an Ihren Haus & Grund Verein wenden.
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Wenn es zu Problemen kommt:
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