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Die Wohnungswirtschaft hat am 03. April 2006 auf dem Energiegipfel angesichts der hohen Strom- und Gaspreise von der Bundesregierung transparente Energiepreise gefordert. Neben der Preistransparenz sei ein Wettbewerb der Gas- und Stromversorger dringend erforderlich. Die in Aussicht gestellte Öffnung des Gasmarktes zum 01. April 2006 mit einem freien Wahlrecht des Kunden zwischen verschiedenen Gasversorgern sei tatsächlich nicht umsetzbar. Dazu der Vorsitzende des Landesverbandes Haus & Grund Niedersachsen,
Rechtsanwalt Dr. Hans Reinold Horst: Zudem seien im Zeitraum 2000 bis Ende 2005 die warmen Wohnnebenkosten um rund 45 % gestiegen, wie der Präsident des Gesamtverbandes der Wohnungswirtschaft, Lutz Freitag, betonte. Um Kostenentlastungen ermessen zu können, bedürfe es der vollen Preistransparenz. Die Wohnungswirtschaft erwartet mit Spannung, ob bis zum 01. Oktober
2006 entsprechend den Vorgaben des Energiewirtschafsgesetzes
ein funktionierender Wettbewerb und ein kostensenkendes System der Energiedurchleitung
geschaffen wird. Die Genehmigung der Netzentgelte muss sich an den Kosten
des „besten“ Unternehmens orientieren. Um dies überprüfen
zu können, muss die Preiskalkulation der Versorger offengelegt und
nachprüfbar werden. © Dr. Hans Reinold Horst
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