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Im Vorfeld der erneuten Beratungen im Bundestag über die Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinie am 20. Januar appelliert Haus & Grund an die SPD-Fraktion, ihre bisherige Haltung zu überdenken. Haus & Grund erwartet nach dem Regierungswechsel eine Einigung der großen Koalition auf eine 1 : 1-Umsetzung der EU-Richtlinie. Der Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) von Bündnis
90/Die Grünen ist identisch mit dem Gesetzesvorhaben der vorherigen
Bundesregierung, der schon in der vergangenen Legislaturperiode deutlich
eine „grüne“ Handschrift getragen hat und letztlich am
Widerstand des Bundesrates scheiterte. Die Vorstellungen von Bündnis
90/Die Grünen würden die Vertragsfreiheit nach
Ansicht von Haus & Grund drastisch einschränken
und die Vermieter durch mehr Bürokratie belasten. „Der alte
und jetzt wieder vorgelegte Gesetzentwurf geht weit über die EU-Richtlinie
hinaus“, so die Kritik des Verbandes. © Haus & Grund
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