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Das vergangene Jahr 2004 wurde uns als das Jahr der Reformen und der Umbrüche angekündigt. Der Bogen spannte sich von der Steuerreform über die Reform der Wohnungsbauförderung bis hin zum gesamten System der sozialen Sicherung. Er gipfelte in der am 01. Januar 2005 in Kraft getretenen Arbeitsmarktreform „Hartz IV“. Viel herausgekommen ist dabei nicht. Schon jetzt wird den staunenden Bürgerinnen und Bürgern vorgerechnet, dass auch Hartz IV zu einer immensen und nicht kalkulierten Mehrbelastung der Finanzhaushalte führen wird. Ob die beschäftigungspolitisch so notwendigen Impulse zur Belebung des Arbeitsmarktes gesetzt werden können, wird zusätzlich hinterfragt. Aus meiner Sicht ist zumindest zu befürchten, dass bei steigender Armut der Bevölkerung durch erhöhte Arbeitslosigkeit und vermindertem Sozialhilfebezug die Zahl der säumigen Mieter und der damit verbundenen fristlosen Kündigungen und Räumungsklagen zunehmen wird. Denn es ist nicht erkennbar, dass die Bundesregierung im nächsten Jahr einen neuen Versuch unternehmen wird, die Bedingungen für die rund 6 Mio. Arbeitslosen zu verbessern. Im Übrigen dürfte sie sich im Vorfeld der für das Jahr 2006 anstehenden Bundestagswahlen vor weiteren und neuen Konflikten scheuen. Hier wird sich also nichts besonders Neues mehr tun. Es reicht aber weiß Gott auch so. Angesprochen sind alle die Gesetze und Gesetzgebungsverfahren, die das Haus- und Grundeigentum im Jahre 2005 belasten werden. Genannt sind insbesondere
Die genannten Entwürfe machen deutlich, mit welcher Respektlosigkeit die politischen Kräfte dem Selbstbestimmungsrecht der Eigentümer entgegentreten und wie komplett sie die ökonomisch wichtige und staatstragende Rolle des Immobilieneigentums negieren. Weitere Beispiele sind
Aus haushaltsfiskalischen Gründen wurde die Städtebauförderung des Landes Niedersachsen komplett für das Jahr 2005 ausgesetzt. Ministerpräsident Wulff selbst bezeichnete die finanzielle Lage unseres Landes als katastrophal. Dies alles bedeutet unter dem Strich weiter verschlechterte investive Rahmenbedingungen für den Immobilien- und Wohnungsmarkt. Gerade dieses Marktsegment ist aber bereits durch ständig wachsenden Leerstand sowohl im Wohnbestand als auch bei den Gewerbeimmobilien und durch immer drängender werdende Mietaußenstände belastet. Eklatante Verteuerungen bei den Energiekosten kommen hinzu. Vordringlichen Aufgaben von Haus & Grund
Niedersachsen Der wichtigste Punkt: Deshalb ist mein dringendster Wunsch an die Politik und
an die Tarifparteien für das Jahr 2005: © Rechtsanwalt Dr. Hans Reinold Horst,
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