| Im Sommer stehen Grillabende
hoch im Kurs. Doch was als Vergnügen beginnt, kann durch Unachtsamkeit
schwere Verletzungen hervorrufen.
In der Bundesrepublik passieren in jeder Grillsaison
- von April bis September - ungefähr 3.000 bis 4.000 Unfälle
mit dem Feuer. Verbrennungen sind dabei die Hauptverletzungsgefahren.
Damit Ihr Grillfest nicht im Krankenhaus endet, sollten einige Sicherheitsmaßnahmen
eingehalten werden.
- Der Grill sollte sicherheitsgeprüft sein!
Zusätzlich ist darauf zu achten, dass der Grill immer auf einem
festen und nicht brennbaren Untergrund sicher steht. Dies können
eine ebene Rasen- oder Steinfläche sein.
- Auf Benzin und Spiritus als Brennbeschleuniger
ist ganz zu verzichten!
Beide Flüssigkeiten erzeugen beim verdunsten ein brennbares Dampf-Luft-Gemisch,
das explosiv ist und schwere Verbrennungen verursachen kann. Benutzen
Sie lieber Grillanzünder, die allerdings mit einem TÜV-Zeichen
gekennzeichnet sein sollten.
- Vorsicht beim Ausglühen der Kohle!
Schüttet man die noch heiße Glut auf den Rasen, können
Haustiere hereintreten oder Kleinkinder in die leuchtende Restkohle
fassen. Am Besten kühlt die Kohle durch ein Übergießen
mit Wasser aus. Auch die gelöschte Glut sollt nicht in einen brennbaren
Behälter umgefüllt werden.
- Behalten Sie den Grill immer im Auge!
Denn schnell kann durch einen unerwarteten Windstoß das Feuer
angefacht werden und ein Funkenflug entstehen.
Haus & Grund Niedersachsen wünschen Ihnen einen
unfallfreien Sommer.
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